Neues Solishirt

Zur Unterstützung unserer Arbeit haben wir ein neues Solishirt aufgelegt. Erhältlich ist das T-Shirt ab kommenden Samstag gegen den HSV. Unseren Infostand findet ihr gegenüber vom OstKurvenSaal. Die Shirts gibt es in den Größen S – 3XL, solange der Vorrat reicht.

Grün-Weiß hält zusammen!

Stellungnahme zum Auswärtsspiel in Wolfsburg

Irritiert haben wir den Pressemitteilungen der Polizei Wolfsburg und des VfL Wolfsburg vom Samstagabend entnommen, dass der vermeintliche Auslöser des Konflikts der Versuch gewesen sein soll, einen nicht zugelassenen Gegenstand ins Stadion zu schmuggeln. Diese Darstellung deckt sich nicht mit unseren Beobachtungen.

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Massive Polizeigewalt in Wolfsburg

Die Grün-Weiße Hilfe kritisiert den aktuell laufenden Polizeieinsatz am und vor dem Gästeblock beim Auswärtsspiel in Wolfsburg! Wie schon bereits in Vergangenheit bei uns oder bei Fans vom 1. FC Union Berlin tritt die Wolfsburger Polizei mit einem massiven Aufgebot & einem aggressiven Vorgehen in Erscheinung.

Aus uns bisher unbekannten Gründen kam es von Seiten der eingesetzten Polizei zu teils massiver Gewaltanwendung. So konnten wir gezielte Schläge auf den Kopfbereich feststellen – auch als bereits eine Person auf dem Boden lag. Zudem wurde eine größere Gruppe von Werder-Fans durch das aggressive Vorgehen der Polizei die Treppe hochgedrängt. Dass es dabei nicht zu schwereren Verletzungen gekommen ist, ist lediglich dem Zufall geschuldet. Auch nachdem sich die Situation wieder etwas beruhigt hatte, konnten wir eskalatives Verhalten, insbesondere wahl- & ziellose Schläge in die Menge, feststellen. Bereits jetzt sind etliche Platzwunden zu verzeichnen.

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Die Lage spitzt sich zu – Leverkusen tief in der Fanunfreundlichkeit

In wenigen Tagen steht unser diesjähriges Auswärtsspiel in Leverkusen an. Ob alle Werder-Fans vor Ort sein werden, ist dabei erneut fraglich.

In den letzten Jahren hat sich eine Praxis bei Bayer 04 etabliert, die Schikane von Fußballfans groß schreibt. An den Toren werden Fans in „stichprobenartige“ Sonderkontrollen gedrängt. Das wollte sich letzte Saison ein Teil der Werder-Fanszene nachvollziehbarer Weise nicht bieten lassen und ist dem Stadion ferngeblieben, trotz gültiger Eintrittskarte. Bereits im letzten Jahr haben wir auf die Kontrollmaßnahmen hingewiesen und die fanfeindlichen Bedingungen kritisiert.

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Einkesselung der Werder-Fans beim Nordderby 2017 war rechtswidrig

Wenn der SV Werder am kommenden Sonntag zum Derby beim Hamburger SV antritt, wird es für nicht wenige Werder-Fans über elf Jahre her sein, dass sie ihren Verein im Volksparkstadion das letzte Mal unterstützen konnten. Die Gründe hierfür liegen nicht nur in der langjährigen Zweitklassigkeit des HSV und den pandemiebedingten Einschränkungen beim letzten Aufeinandertreffen im Februar 2022. Vor allem sorgten massiv überzogene Polizeimaßnahmen sowohl beim Derby im April 2016 als auch im November 2016 sowie zuletzt im September 2017 dafür, dass große Teile der aktiven Fanszene den Gästeblock im Volksparkstadion nie erreichten. Aus vielen guten Gründen war die Fanszene jeweils den freiheitseinschränkenden und gesundheitsgefährdenden Anreisevorgaben der Hamburger Polizei ganz bewusst nicht gefolgt.

Aus dieser Weigerung konstruierte die Polizei den absurden Vorwurf einer „konspirativen Anreise“ und hielt am Spieltag 2017 auf einem Supermarkt-Parkplatz in Stadionnähe 171 Werder-Fans sechs Stunden lang fest – um sie anschließend, eine Stunde nach Spielende, geschlossen zurück nach Bremen zu schicken. Eine machtversessene Schikane, die nicht zuletzt der SV Werder in Person seines damaligen und heutigen Präsidenten Hubertus Hess-Grunewald mit deutlichen Worten kritisierte.

Was bislang nicht öffentlich bekannt war: Der Vorfall beim Derby 2017 hatte auch ein gerichtliches Nachspiel. Zwei der 171 Festgesetzten klagten vor dem Verwaltungsgericht Hamburg. Damals gab es die Grün-Weiße Hilfe noch nicht, doch freundlicherweise wurden die beiden Kläger vom bundesweiten Fanrechtefonds unterstützt. Die Verfahren beim Verwaltungsgericht zogen sich über Jahre hin, da die zuständige Kammer durch zahlreiche Klagen zum G20-Gipfel im Sommer 2017 stark beansprucht war. Erst mit Urteil vom 6. April 2023 stellte das Verwaltungsgericht in beiden Verfahren fest, „dass die nach Durchführung der Identifizierungs- und Durchsuchungsmaßnahmen erfolgte Einschließung des Klägers am 30. September 2017 rechtswidrig war.“ Damit errang Hamburg seit 1986 in der Disziplin „Rechtswidrige Polizeikessel“ mindestens zwei Meistertitel mehr als im Männerfußball – Gratulation an die Elbe. In Sachen rechtswidrige Polizeiaktionen spielt die Stadt nicht erst seit dem G20-Gipfel in der Champions League.

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Demo für Fankultur und Freiheitsrechte

Moin Werder-Fans,

wir möchten an dieser Stelle den Demo-Aufruf aus der Werder-Fanszene mit euch teilen. Kommt am 03.12. mit auf die Straße und setzt ein lautstarkes Zeichen für Fankultur und Freiheitsrechte:

Vom 3. bis 5. Dezember findet in Bremen die Innenministerkonferenz (IMK) statt. Dort stehen Konzepte auf der Tagesordnung, die tief in unsere Freiheitsrechte eingreifen. Was heute als Maßnahme gegen Fußballfans verkauft wird, ist Teil einer allgemeinen „Law and Order“-Politik, die am Ende die gesamte Gesellschaft trifft.

Die Konsequenz daraus ist, dass es die Fankultur, wie wir sie kennen, in Zukunft nicht mehr geben wird. Fußball soll nur noch konsumiert werden, während Meinung und Mitbestimmung Stück für Stück verdrängt werden. Wichtig ist: Nicht nur aktive Fanszenen sind betroffen, sondern alle Menschen, die Werder und den Fußball leben, egal ob auf der Nord, der Süd, im Familienblock oder zuhause. Denn die Maßnahmen richten sich nicht gegen Fehlverhalten Einzelner, sondern würden flächendeckend alle Menschen im und um das Stadion betreffen, also das gesamte Stadionumfeld. Personalisierte Tickets, pauschale Stadionverbote und Gesichtserkennung wären Schritte in eine kontrollorientierte Verwaltung, die gesellschaftliche Freiräume schwächt statt stärkt. Es geht längst nicht mehr nur um Fußball, sondern um die grundsätzliche Frage, wie selbstbestimmt eine Gesellschaft bleiben kann.

Deshalb rufen wir Werder-Fans, alle Unterstützende und alle Interessierte dazu auf, sich uns am 3. Dezember um 18.15 Uhr am Weserstadion anzuschließen. Nach einer kurzen Kundgebung gehen wir gemeinsam los und setzen ein Zeichen für eine offene, solidarische Gesellschaft und eine lebendige Fankultur, die sich nicht verwalten lässt.

Wir sehen uns am 3. Dezember am Weserstadion!

Bremen kriegt ein neues Polizeigesetz – was kommt da auf uns zu?

Die Bremer Regierungskoalition will das Polizeigesetz umfassend ändern. Vorgesehen sind neue Regeln zu Meldeauflagen, Gefährderansprachen, Polizeidrohnen, elektronischen Fußfesseln, Bodycams, Videoüberwachung, V-Leuten, verdeckten Ermittlungen, Datenauskünften und Benachrichtigungspflichten.

Was steckt hinter diesen Änderungen – und was bedeuten sie für uns Fußballfans und für die Menschen in Bremen? Wir stellen die geplanten Neuerungen vor und diskutieren ihre möglichen Folgen.

Mit dabei sind zwei erfahrene Rechtsanwält*innen, die viele Fälle der Grün-Weißen Hilfe begleitet haben und als Sachverständige im Gesetzgebungsverfahren angehört wurden:

Lea Voigt, Vorsitzende des Ausschusses Recht der Inneren Sicherheit im Deutschen Anwaltverein
Nils Dietrich, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein

Donnerstag, 20. November 2025, 19 Uhr, OstKurvenSaal, Weserstadion


Die Veranstaltung ist kostenfrei, für alle offen und barrierefrei zugänglich.

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Neue Kampagne gegen polizeiliche Desinformation im Internet: Der zivilgesellschaftliche Zusammenschluss „Logout – Polizei raus aus Insta, Tiktok und Co!“ geht online.

Heute startet eine neue Kampagne aus der Zivilgesellschaft, entstanden heraus aus dem Dachverband der Fanhilfen, die sich für eine sachliche und transparente Kommunikation durch Behörden auf digitalen Plattformen einsetzt. Unter dem Titel „Logout – Polizei raus aus Insta, Tiktok und Co!“ rufen wir zu einem kritischen Umgang mit polizeilicher Öffentlichkeitsarbeit allgemein und im Besonderen auf sozialen Netzwerken auf. In letzter Konsequenz fordern wir die gänzliche Abschaltung der polizeilichen Social Media Accounts.

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Fanhilfen verlangen Stopp zunehmender Kriminalisierung von Fußballfans auf bundesweitem Treffen

Am heutigen Tage fand sich der Dachverband der Fanhilfen e .V. zu seinem jährlichen bundesweiten Treffen in Hamburg zusammen. Daran nahmen Fanhilfen von 30 Vereinen aus ganz Deutschland teil und sprachen sich mit deutlichen Worten gegen die zunehmende Kriminalisierung von Fußballfans aus. Es wurde ein Umdenken in Politik und Polizei gefordert. Die Pläne des sogenannten …

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Kontrollsucht beim Deutschen Meister?

In wenigen Tagen steht unser diesjähriges Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen an. Beim Blick auf die vom Heimverein veröffentlichten Fanhinweise fiel uns als Fanhilfe folgender Passus auf:

Wichtiger Hinweis: Ab Stadionöffnung kann es zu stichprobenartigen Intensivkontrollen kommen, die durch unser Sicherheitspersonal in einem Container durchgeführt werden.

Schon im letzten Jahr wurden diese Kontrollen durchgeführt. Hielten wir diese zum damaligen Zeitpunkt noch für eine fragwürdige Sicherheitsmaßnahme, um ungebetene Leverkusener:innen im Gästeblock zu identifizieren (Heimfans hatten ein gesteigertes Interesse, das ausverkaufte Stadion selbst im Gästeblock zu betreten, da Leverkusen an diesem Tag einen Titel gewann), finden wir es zutiefst kritikwürdig, dass dieser Ansatz sich im regulären Spielbetrieb verstetigt. Zumal der Begriff „stichprobenartig“ nur dann einen Sinn ergibt, wenn es nicht um gezielte Kontrollen von Personen gehen soll, die sich im Einzelfall womöglich verdächtig gemacht haben, sondern dass ein Teil der Fans nur deshalb intensiv kontrolliert werden soll, weil man die Gesamtheit der Gästefans unter Generalverdacht stellt. Wir fordern darum die sofortige Abschaffung der Intensivkontrollen!

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