Die Grün-Weiße Hilfe kritisiert den aktuell laufenden Polizeieinsatz am und vor dem Gästeblock beim Auswärtsspiel in Wolfsburg! Wie schon bereits in Vergangenheit bei uns oder bei Fans vom 1. FC Union Berlin tritt die Wolfsburger Polizei mit einem massiven Aufgebot & einem aggressiven Vorgehen in Erscheinung.
Aus uns bisher unbekannten Gründen kam es von Seiten der eingesetzten Polizei zu teils massiver Gewaltanwendung. So konnten wir gezielte Schläge auf den Kopfbereich feststellen – auch als bereits eine Person auf dem Boden lag. Zudem wurde eine größere Gruppe von Werder-Fans durch das aggressive Vorgehen der Polizei die Treppe hochgedrängt. Dass es dabei nicht zu schwereren Verletzungen gekommen ist, ist lediglich dem Zufall geschuldet. Auch nachdem sich die Situation wieder etwas beruhigt hatte, konnten wir eskalatives Verhalten, insbesondere wahl- & ziellose Schläge in die Menge, feststellen. Bereits jetzt sind etliche Platzwunden zu verzeichnen.
Das polizeiliche Vorgehen reiht sich damit in vergleichbare Vorfälle der vergangenen Wochen ein, die Fußballfans anderer Vereine in Deutschland erleben mussten! Seit der für gewisse Law-and-Order-Politiker*innen enttäuschenden Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Bremen müssen wir – genauso wie alle anderen Fanhilfen in Deutschland und der Dachverband der Fanhilfen – ein deutlich aggressiveres, repressiveres Vorgehen durch die Polizeien feststellen. Es erweckt den Eindruck, dass nun für (Verletzten-)Zahlen gesorgt werden soll, die bei der vergangenen IMK nicht für ein härteres Vorgehen ausgereicht haben.
Wir fordern ein Ende überzogener polizeilicher Maßnahmen und ein verbales, wie auch personelles Abrüsten von Seiten der Innenbehörden und Polizeien!
An alle Betroffenen: Meldet euch umgehend bei uns!